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2020-09

RSO-Auflösung? Nein danke!  - 2009.05.13 Wed

Sehr geehrte Damen und Herren!

Das Radiosymphonieorchester Wien steht vor der Auflösung!
Dieses Orchester hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten an die Spitze der Orchester in Wien emporgearbeitet.
Es genießt heute Weltgeltung wegen der künstlerischen Qualität seiner Aufführungen, wegen seiner Vielfältigkeit und wegen seiner unübertroffenen Fähigkeiten im Bereich der modernen Musik. Hier wird mit einem Federstrich ein kultureller Wert zunichte gemacht der nur in jahrzehntelanger Aufbauarbeit entstehen kann. Zunichte gemacht, weil Dilletanten in der Führung des ORF nicht rechnen konnten und zusätzlich hohe Millionenbeträge verspekuliert haben. Bitte machen Sie mit bei dieser Verzweiflungsaktion.

Onlinepetition unter www.onlinepetition.at.
"Petition unterzeichnen"

Im Voraus bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen

Chieko Oku

前の日記への追記 - 2009.04.30 Thu

前の日記で息子の妊娠・出産の話を書く折に、確か現地の「母子手帳」があった筈だ、と探したのだが見つからなかった。黄色の大きな冊子なので目立つ筈なのだが…捨てる筈もないのだが…
送信後、当時たまに書いていた記録もどき(ドイツ語で記した)ノートが見つかったので、自分への記録も兼ねてここに書き写します。ドイツ語以前に表現力に問題がある気もするのですが…しかも、まだ新正書法など無かった頃のもの(ssは常にß、等)、敢えて当時そのままを写します。


28. Juli 1980(!)

Jetzt bin ich in der 36-ten Schwangerschaftswoche.
Nach einem Monat wird das Baby bei uns sein.
Diese neun Monate empfinde ich sehr lang.

Im zweiten Monat habe ich an einer Gruppenreise nach Greechenland und Ägypten teilgenommen, die von der Euro- Japanischen Gesellschaft organisiert wurde. Damals hatte ich noch gar nicht gewußt, daß ich Mutter würde.
Diese Reise hat ein ziemlich anstrengendes Programm gehabt. Zum Beispiel in Luxor sind wir um 2 Uhr in der Nacht ins Hotel zurückgekommen und am nächsten Tag um 4 Uhr früh - nämlich nach 2 Stunden - sind wir aufgestanden, um zum Flughafen zu fahren.
Wir sind mit Kamelen geritten, und auch in die Piramide gestiegen.

Nachdem ich von der Schwangerschaft gewußt habe, war ich so erfreulich, daß an dem Baby nichts von der Reise passieren ist.

Im 5-ten bzw. 6-ten Monat, eigentlich die gefahrlosesten Monate, habe ich eine Blutung gehabt. Zuerst 3 Tage Spitalsaufenthalt, dann wieder nach 3 Tagen Blutung gehabt und dieses Mal 6 Tage wieder Spitalsaufenthalt.
Ich bin zum Ultraschall geschickt worden. Die Plazenta war in der normalen Lage, und das Kind war in normaler Größe.
Auch die Ärzte wußten nicht, warum und woher die Blutung kommt. Ich habe Sorge gehabt, ob das Kind mißgebildet wäre, denn ich hatte im ersten Monat verschiedene Medikamente gegen Grippe genommen. Aber gleichzeitig habe ich auch gedacht, daß die Blutung von einem Gebärmutterknick gekommen ist. Sie war stark nach hinten geknickt.
Schließlich hat die Blutung drei Wochen lang gedauert.

Aber was für ein Glück, was für eine Dankbarkeit ! Zufällig hat ein praktischer Arzt in unserem Gebäude gewohnt und hat jeden Tag mir Progesteronen injekziert.
Endlich ist die Blutung ausgeblieben. Seit Mai verbringe ich eine sehr angenehme Zeit.

Während der Spitalsaufenthalte habe ich verschiedene Patienten getroffen.
Eine hat so schwere Übelkeit gehabt, daß sie nichts essen konnte, und alle Nahrungsstoffe durch Tropfen von vielen Flaschen genommen hat.
Eine Frau im 8-ten Monat hatte einen zu schwachen Gebärmutterhals, deswegen hat der Arzt ihren Muttermund zugenäht.
Eine Frau im 10-ten Monat hat schwere Gestose gehabt. Ihr ganzer Körper war voller Wasser und furchtbar geschwollen. Sie hat ausgesehen, wie mit fast 100kg Gewicht. Obwohl der Geburtstermin um 10 Tage überschritten war, sind keine Wehen aufgetreten.
Eine andere sehr junge Frau hat sehr hohen Blutdruck gehabt und sie hätte eigentlich am nächsten Tag einen Kaiserschnitt bekommen sollen.
Eines Abends hat sie die Schwester gerufen, „Ich habe Blasensprung!“.
Erschrockend! Das war keine Blasensprung , sondern eine starke Blutung. Der Arzt ist sofort gekommen und hat Herztöne abhorchen wollen, aber das Herz hat nicht mehr geschlagen. Sie wurde sofort in den Operationssaal gebracht. Das Baby war schon tot.

……und es sind noch verschiedene Frauen mit veschiedenen Problemen.
Das war ein großes Erlebnis für mich.





Ein Wegweiser um zu leben - 2008.07.01 Tue

           
           

Mein Schwiegervater, von dem ich schon viel erzählte, lebt seit dem vorigen Samstag in seinem Atelier in Nagano.

Sein Hausarzt in Tokio hatte gesagt, dass er nur durch den Herzschrittmacher lebt.
Tatsächlich hat er eine Dementia, deren verschiedene Symptome sehr unverkennbar sind. Er kann weder zwischen Tag und Nacht, noch Traum und Realität unterscheiden.

Eines Tages besuchten ihn zwei Damen, die vor langer Zeit seine Schülerinnen an Gymnasium waren. Mein Schwiegervater lehrte nach dem Weltkrieg ca. 30 Jahre lang in einem Gymnasium, nicht nur als Kunstlehrer, sondern auch als Klassenlehrer und Fechtmeister. Er erzog seine Schüler und Schülerinnen sehr streng, aber gleichzeitig sehr warmherzig. Noch heute besuchen ihn viele ehemalige Schüler, obwohl sie schon über siebzig Jahre sind, was zeigt, was für ein Lehrer er war.

Vorige Woche fand ein Klassentreffen seiner Klasse statt. Die zwei Damen kamen zu ihm, um ihn abzuholen. Leider konnte er nicht anwesend sein. Aber die zwei waren eineinhalb Stunden bei ihm und erzählten viel davon, wie sie von ihm begeistert sind, wieder bei ihm Maler lehren möchten und sich auf seine Ausstellung sehr freuen.
Begeistert war mein Schwiegervater!
Er beschloss sich, bei zwei Ausstellungen im Herbst Gemälde auszustellen und deswegen in sein Atelier zu fahren, vor dem das Hidagebirge liegt.
Um 5 Uhr früh am vorigen Samstag stand er selbst auf, packte alle Sachen für die Arbeit ein, machte die Möbel in Ordnung und zog sich selbst um.

Das Atelier hatte meine verstorbene Schwiegermutter vor 20 Jahren organisiert. Sicherlich ist sie bei ihm.

Dort kommen jeden Tag Pflegerinnen, um ihm zu helfen. Die Nachbarn sind auch sehr nett.
Seine Dementia könnte irgendwohin fliehen.

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アトリエの前/じじばば2
(vor ca. 15 Jahren)


Ein Wunder einer Puppe  - 2008.06.11 Wed


Am 9. Juni gegen Abend bin ich erschrocken über ein unerwartetes Geräusch in unserem Erdgeschoss.
Meine Tochter Maya und ich lliefen rasch hinunter.
Es wurde klar, dass mein Schwiegervater den Garderobentisch umgestoßen hatte, auf dem verschiedene Schmucksachen gestanden hatten.
Er wollte -wie immer- wegen einer Gehörhalluzination die Haustür öffnen. Sehr wahrscheinlich hatte er sich beim Gehen am Geländer und Möbeln festgegriffen und den Tisch umgeworfen.

Alles war auf den Boden verstreut und zerbrochen. Z.B. eine Vase und eine harfenförmige Uhr, die Erbstückenmeiner Mutter sind.
Auch eine antiquarische Puppe, die ich mir einst in Ikebukuro gekauft hatte und zwar keine echte Antiquität, aber damalige Maya sehr ähnlich ist und uns sehr gefällt. Der Kopf dieser Puppe ist dieses Mal abgebrochen und das Gesicht ist teilweise in zahlreiche Scherben zerbrochen,.

Da wir zwei nicht Ordnung machen konnten, holte ich meinen Mann, der im Garten mähte. Besonders um den Vater in sein Zimmer zurückzubrinegen. Dann sammelten Maya und ich sorgfälltig die Bruchstücke der Puppe.

Maya schaffte sich verschiedene Klebemittel an.
Sie reparierte die Uhr.
Ich bearbeitete die Puppe, als ob es ein kubisches Puzzle gewesen wäre.
Zuerst reparierte ich zwei Spalten Innerseite des Kopfes. Glücklicherweise sind meine Hände klein genug, den Puppenschädelbruch mit Bändern zu kleben. Das Gesicht -außer einer kleinen Wunde an der Stirn- konnte ich fast ganz zusammenkleben. Zum Schluss setzte ich den Kopf auf den Hals. Aber auch hier ging es nicht perfekt. Leider blieben zwei Löcher.
Da ich mich diesen Tag schon furchtbar angestrengt hatte, verschob ich die weitere Arbeit auf die nächsten Tage.

Das passierte zufällig der 85. Geburtstag meines Vaters, der schon in seinem 65. Lebensjahr schon starb. Er hatte echte antiquarische Puppen sehr gern…erinnerte ich mich...

Nun wäre es besser, wenn ich hier diese Geschichte beenden könnte.
Während der Nacht erlitt Maya einen Unfall. Ausführlicheres kann ich nicht erzählen. Sie fiel unterwegs, und dabei verletzte sie sich an der Stirn. Auch am Hinterkopf hatte sie Spuren, die zeigten, dass sie mit etwas geschlagen worden war.
Die Polizei erklärte, ein Taxifahrer fand sie liegend auf der Straße und rief die Polizei.
Vorsichtshaltbar wurde sie mit der Ambulanz in ein Krankenhaus gebracht.
Wenn man auf dem Kopf geschlagen wird, -sagte der Sanitäter telefonisch- , bekommt man normalerweise die Halskreuse. Aber sie lehnte stark ab geschient zu werden. Die Wunde an der Stirn war nicht so schlimm.
Im Krankenhaus bekam sie ein Tropfinfusion und die Wunde wurde desinfiziert.
Bei Tagesanbruch konnte sie nach Hause zurückkommen.

Obwohl ich normalerweise keine Art von Omen in Erwägung ziehe, konnte ich dieses Mal nicht umhin zu denken, dass die verletzte Puppe meine Tochter aus einer großen Gefahr rettete, weil die alle Stellen der Wunden mit der Puppe synchronisierten.
Maya hatte Alpträume der Puppe und sagte, „Arme Puppe!“ und „Es tut der Puppe weh!“
Auch das letzte, unvollendete Bild meines verstorbenen Vaters hätte sie verteidigen müssen, denn nur das Gesicht des Bilds war vollkommen.
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Einer von meinen Freunden sagte, dass die Puppe ein Schutzgott war. Er erklärte weiter, die Puppe versäumte sie aber 100 prozentig zu schützen, konnte sie nur 80 prozent schützen. Denn die Puppe wurde nicht total kapput, blieb noch reparierbar -folglich wurden restlichen 20% Maya zum Unheil. Wenn die Puppe existiert nicht hätte, wären Maya 100% zum Unheil geworden.
Ein anderer sagte, dass das Bild von meinem Vater sie schützte.


(↓vor ca. 23 Jahren)
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Jedenfalls war das ein rätselhaftes Ereignis.


Übrigens ärgere ich mich immer über die Pflegeversicherung.
Mein schwiegervater lebt nur durch Herzschrittmacher, ist fast blind wegen des Diabetes und hört fast nichts. Trotzdem wird ihm nur beim Baden geholfen. Denn er wohnt bei einer Familie – bei uns. Wir könnten wegen der Pflege unseres Vaters arbeitslos sein.


Durch eine Harfe - 2008.05.24 Sat

         

Ende März habe ich eine E-mail von einer japanischen professionellen Harfenistin bekommen. Sie heißt Kyouko Tanaka, und studierte an der staatlichen Kunstuniversität Tokio (abk. Tokyo-Geidai).
In der Mail stand, dass Frau Tanaka der Geidai eine Erard Harfe schenken will, die sie vor 39 Jahren als Andenken meiner mütterlichen Großmutter erhielt. Die Harfe sei schon so alt, dass man sie nicht mehr spielen kann, deswegen würde sie als ein Schmuckgegenstand renoviert, goldschön wieder angemalt und in dem neuen Saalgebäude der Universität - 2.Sougakudou- ausgestellt.

Am 15. Mai fand eine feierliche Veranstaltung zur Überreichung der Harfe statt. Da wurde Frau Tanaka eine Urkunde der Dankbarkeit von Geidai überreicht.

Die Großmutter Yoshie ABE war Harfenistin, die nach dem 2. Weltkrieg an der Geidai das Harfefach gründete und Harfe unterrichtete.
Bei ihr lernte Frau Tanaka (damals hieß sie Kyouko Chiba) von ihrem 5. bis zum 13. Lebensjahr, nämlich bis zum Tod meiner Großmutter.

Ich schreibe offen, dass ich von meiner Großmutter fast nichts gewusst hatte, weil nicht nur meine Mutter sondern auch mein Onkel und meine Tanten über sie nichts erzählt hatten.
Ich wusste nur, dass sie in dem berühmten japanischen Film „Biruma no Tategoto (Harp of Burma )“,dessen Regisseur Kon Ichikawa war, statt des Hauptrollenschauspielers Harfe spielte.
Als ich sie 1969 zum ersten Mal sah, lag sie kurz vor ihrem Tod im Bett im Krankenhaus, denn sie hatte sich ihre ganzen Körper an einem Feuer durch Kurzschluss verbrannt. Sie konnte nicht davor fliehen, weil sie wegen Diabetes Schwierigkeiten mit dem Gehen hatte.

Durch diese Gelegenheit, nämlich die Überreichung der Harfe, konnte ich viel Imformation über meine Großmutter bekommen.
Sehr wahrscheinlich war ihr Leben voll von großen Wechselfällen.
1929 war der Ehemann der Großmutter - mein Großvater- an einem Sepsis gestorben. Wegen der verschiedenen Zustände konnte meine Großmutter nicht umhin, ihre fünf Kinder in der Heimat Akita zurückzulassen.
Sie musste selbstständig werden und in Tokio unglaublich eifrig lernen, um verschiedene Qualifikationen zu bekommen. (Ich selbst vermute, sie wollte ihre Kinder zurückbekommen.) Dann arbeitete sie beim Außenministerium und fuhr als Mitarbeiterin der japanischen Botschaft nach Russland.
In Moskau begann sie Harfe zu lernen. Dann fuhr sie nach Paris und studierte bei Prof. Marcel Tournier als professionelle Harfenistin weiter.
Während des Aufenthalts in Russland lernte sie zahlreiche berühmte Leute kennen.

Nach der Rückkehr nach Japan war sie nicht nur Harfenistin, sondern schrieb auch viele Artikel und Kritiken für Zeitschriften über ausländische Schriftsteller, Komponisten, Tänzer usw.

Ich denke darüber nach, mit meiner Schwester und den Schülern das Leben meiner Großmutter zu dokmentieren.


Die folgenden Fotos zeigen die geschenkte Harfe.

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zufällige Überraschung - 2008.02.12 Tue



Heute fuhr ich in die Stadtmitte, um die verschiedenen Sachen zu erledigen.
In der Straßenbahn auf dem Heimweg hörte ich schlummernd "Hernals".
Eilig stieg ich aus, weil ich in der Nähe der Station "Hernals" auch etwas einkaufen wollte. Aber dort war nicht Hernals, sondern wahrscheinlich hörte ich nur einen Teil der Ansage "das Amtshaus Hernals".
Das war ein Platz, wo ich schon lange einmal aussteigen und das prächtige Denkmal der Schrammeln fotografieren wollte.
" Ah, es war, als hätte das mich gerufen."
Ich nahm meine Fotoapparat aus der Tasche und konnte es endlich fotografieren, auch jeden Spieler des Quartetts.

Schrammel


Schrammel2


Schrammel3


Das war aber noch nicht alles.

Das folgende hätte ich vielleicht nicht schreiben sollen.

Es gibt in Japan Stipendien ohne Altersgrenze, die die Kurturbehörde vergibt, um dadurch Künstlern ihre Forschungen im Ausland finanziell leichter zu machen.
Ich weiß nicht genau, was man bekommen kann. Aber sicherlich werden mindestens die Flugkosten und 10000Yen pro Tag für drei Monate finanziert.
Es gibt auch längere Stipendien, aber leider mit Altersgrenze.

Obwohl ich seit langen daran denke, habe ich noch nie um ein Stipendium eingereicht.
Das Stipendium hängt von einer Bestätigung ab, die der Bewerber für körperlich und geistig gesund erklärt.
Ich habe eine Krankheit. Sie heißt Dermatomyositis, gehört zu den Kollagenkrankheiten und ist von der japanischen Regierung als hartnäckige Krankheit kategorisiert.
Dafür wird mir immer noch beiden Kosten der Untersuchungen und Medikamenten finanziell geholfen.
Deswegen habe ich immer gezögert ein Stipendium einzureichen.

Diesen Umstand darf und möchte ich nicht falsch darstellen.
Aber jedenfalls wäre diese Bewerbung wertvoll.

"Was für eine Forschung?" könnte man mich fragen.
Ich plane eine Forschung über "die Brüder Schrammel", ihre Werke, und auch Bearbeitungen für unsere Kammermusikgruppe, um den Reiz und Zauber der Schrammelmusik auch in Japan zu verbreiten.
Später will ich Bücher über die Brüder Schrammel schreiben oder vorhandene ins Japanisch übersetzen.

Zufälligerweise wohne ich jetzt im Bezirk "Hernals".
Hier in Dornbach in der Nähe der Wohnung unserer Freunde müssen die Brüder Schrammel gespielt haben.
Die Ortnamen "Dornbacher Strasse" oder "Dornbach" und "Schrammelgasse" weisen darauf hin.

Schrammel114


Schrammel12


Wir spielen in Japan sehr oft "Dornbacher Herz".
In der Dornbacher Strasse steht auch ein Denkmal von Schrammeln.

Ich fragte die Beamtin in Bezirksamt Hernals, ob es Forschungsmaterial gibt. Sie gab mir ein Büchlein mit dicken Umschlag.

Noch einen bewunderswerten Zufall gab es.
Im Vorzimmer des Amts standen viele Souvenirs aus Japan und eine große Tafel mit japanischen Schriften.
ich fragete die Beamtin, warum "Fuchu-shi" auf der Tafel steht. Da erfuhr ich, dass Hernals und Fuchu-shi Schwesterbezirk sind.
Im "Wiener Saal" des Theters "Fuchu no mori"(d.h. "Der Wald Fuchu" oder " Der Fuchuer Wald" ) machten wir CD-Aufnahmen von Werken der Brüder Schrammel.

Eine ganze Kette von glücklichen Zufälle
- dachte ich.



シュランメル表面


Tokyo Kammer Kollegen ura





Peter Minich! - 2008.02.11 Mon


Immer bringen Alexandra und Herbert uns die Liste der Ausstellungen in Wien.
Besonders für Maya, die sich eigentlich dafür interessieren sollte.
Auch dieses Mal schaute ich zuerst.

・・・Wirklich ? ?

・・・Peter Minich ! ?

In der Liste steht;
Bezirksmuseum Währing XVIII " Ein Jahr danach…Zum Geburtstag von Peter Minich"
Momentan findet die Ausstellung von Peter Minich statt! Ich muss sofort dorthingehen ! !

Mit 47Partien spielte und sang sich Peter minich im Laufe eines halben Jahrhunderts an fast 2700 Abenden in die Herzens des Publikums.
Die Rolle "Eisenstein" aus "Die Fledermaus" spielte er 262 mal.

Ich muss offen sagen, dass ich völlig von ihm begeistert war, und mich in ihn verliebt.
1974 kam ich als Klavierstudentin nach Wien und wohnte in der Gersthofer Straße, von dort konnte man im Viertelstunde zur Volksoper gehen. Es war auch günstig, dass ich in der Wohnung nur bis 7 Uhr abends Klavier üben durfte.
Wenn ich in der Volksoper ein Stück mit Peter Minich lief, ging ich dann sofort dorthin.
Ah! Es ist als ob es gestern gewesen wäre!
Eisenstein in "Die Fledermaus", Danilo in " Die lustige Witwe", Anton in "Zwei Herzen im Dreivierteltakt", Edwin in "Csárdásfürstin", Zedlau in "Wiener Blut"…usw…

In dieser Ausstellung hängen zahllose Bilder von Minich an der Wand.
Der nette Beamte im Bezirksamt erlaubte mir zu fotografieren.


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Da gab es ein Gästbuch und er bat mich etwas zu schreiben.....ich erlaubte mir, eine ganze Seite an Peter Minich zu schreiben, wie ich in der 70er Jahren von ihm begeistert war.

Der freundliche Beamte druckte ein großes Foto von Minich für mich.

Sobald ich nach Hause kam, klebte ich das Foto an die Wand.




als ob mit einer Zeitmaschine... - 2008.01.15 Tue




Heute abend genoßen wir -Hiroshi, Maya und ich- das Ballett "Der Nussknacker" an der Staatsoper. In der ersten Reihe einer Loge! Was für tolle Plätze ! !
Wir konnten nicht nur die Bühne sondern auch der Orchesterraum gut sehen.

Als der Vorhang aufging, gab es keinen Schneeflöckchen vom Himmel, wie ich vor 30 Jahren gewöhnt war.
Zu beiden Seiten der Bühne standen dunkelblaue Wände mit weißen Pünktchen darauf, das solle Schnee sein.
Die beiden Inszenierung will ich nicht vergleichen. Aber ich kann nicht umhin, an mich das schöne alte Bühnenbild zu erinnern.
Ich war auch erschrocken, als eine Leinwand langsam herabkam, darauf ein Computerspiel sich spiegelt, und damit die Ballettkinder auf der Bühne spielten.
So läuft die Zeit...aber...

Trotzdem war "Der Nussknacker" sehr schön und ich fühlte mich wie in der Siebzigerjahren.

Ich erinnere mich an einen Tag kurz vor Weihnachten 1975. An diesem Tag stand ich Schlange an der Kassa, um eine Karte -vermutlich für den Stehplatz- zu kriegen.
Da kam eine hochbejahrte doch elegante Dame zu mir.
"Um die Karte?" fragte sie mich. "Ja!" antwortete ich. Dann nahm sie eine Karte aus ihrer Handtasche heraus und sagte sie zu mir, "Bitte, nehmen Sie diese..." ..." Na ja, es ist zu teuer, weil ich eine arme Studentin bin.." -ich waiß nicht genau, was ich sagte.- Die Dame sagte weiter, "Ich würde Sie einladen. Geschenk! "
Ah, es war als hätte ich geträumt.
Ich saß neben der der Dame und sah den "Nussknacker" auf einem prächtigen Sitzplatz.

Manchmal denke ich daran, wie es der Dame geht, oder manchmal bereue ich, dass ich nicht um ihre Adresse fragte. Ich war überglücklich.


Als ich Mutter wurde, besonders als mein zweites Kind ein Mädchen war, dachte ich, es wäre schön, wenn die Kinder Ballett lernen könnten.
Meiner Tochter Maya wurde empfohlen, eine Ballettlehrerin -ganz in der nähe von unserem Haus- zu lernen.
Soweit es die Zeit erlaubte, war ich da in diesen Ballettkurs um ihr umzuziehen zu helfen, und beobachtete die Stunden.
Ich begeisterte mich dafür, dass Maya schon als vierjähriges Kind zusammen mit Musik von F. Chopin "Grand Plier" " Demi Plier" "Changement" "1. Position" "2.Position"...usw..übte und tanzte. Das waren nur die grundlegenden und einfach fundamentalen Übungen. Trotzdem war das eine große Freude für mich.
Besonders die Denkart der Lehrerin, die fundamentalen Übungen können nie zu viel sein, war mir sehr sympatisch. Ich lehre auch so Klavier.

Eines Tages bekam Maya Nesselsucht. Sehr wahrscheinlich deshalb, weil sie am diesen Tag Seeigel und Tintenfisch aß. Danach obwohl sie Medikamente gegen Allergie nahm, halfen sie nur wenig.
Der Arzt meinte, die Krankheit entsteht durch zu große Belastung auf die Ekzeme.
Unglücklicherweise lernte sie eben zum ersten Mal mit Spitzentanz für eine Aufführung.
Er riet, sie solle auf Ballett verzichten, bis die allergische Reaktion aufhört.
Das war sehr schade. Aber wenn sie wirklich wieder Ballett lernen wollte, würde sie selbst wieder anfangen.
Bis jetzt gab es keine Gelegenheit.
Vielleicht ist es gut so, sie ist ziemlich groß geworden...


Jetzt bin ich zwar von Thema abgeschweifelt, aber "Der Nussknacker" hat Maya auch begeistert.


Übermorgen fliegt Hiroshi nach Tokio zurück.

Es war heute ein glücklicher Tag.




Abreise - 2007.12.21 Fri




"Warum reist du in so furchtbaren Frost !?" würden alle sagen.
Trotzdem bin ich in Wien.

Nach vielen Konzerten, kleinen Vorlesungen und persönlichen Angelegenheiten - z.B. die erste Wiederkehr des Todestages von meiner Mutter in der Kirche und in unserer Wohnung- , bereitete ich mich in sehr knapper Zeit für den Aufenthalt in Wien vor.

Dieses Mal spielt mein Mann als ein Mitglieder des "Strauss Festival Orchester Wien" in ein paar Städchen Europas mit.
Zu diesem Aufenthalt wurde ich auch eingeladen! Gäbe es einen Grund für mich darauf zu verzichten?? Selbststäntlich nicht! Ganz im Gegenteil. Gerade dachte ich darüber nach, dass es für mich aus gesundlichen Gründen notwendig wäre, entweder Spitalaufenthalt oder eine Kur durch Ortswechsel zu haben. Der Ortswechsel nach Wien ist zwar sehr weit von Japan, aber wäre sicher ein äußerst schönes Erlebnis.
Ich bat meinen Hauptarzt dringend um meine diagnosische Schrift und die Liste der Medikamente, die ich täglich einnahme. Dafür danke ich ihm herzlichst.

Dann wünschte sich meine Tochter, an einem Deutschkurs an der Wiener Universtät teilzunehmen.
Die Reisendezahl wurde drei.
Unser Sohn, der in Wien geboren wurde, konnte nicht einen einzigen Tag für die Reise Urlaub nehmen. Es war wirklich schade für mich.
Unsere Freunde, die uns einluden, empfingen uns sehr nett und warm.

Der Flug war von Austria Airlines.
Man bekommt mehr zu essen als bei Japan Airline.
Noch dazu, aber darf ich nicht laut sagen, kann man bei JAL den Wein in der Flasche bestellen. Dadurch kann man ein paar Flasche Wein mitnehmen. Bei OS gießt ihn die Stewardess in einen Plastikbecher. Dadurch wurde mein kleines Träumchen nicht verwirklichen...schade!!

Am Flughafen Schwechat holte uns unser Freund Herbert, der Leiter des Orchesters ist, mit dem Auto ab.

Die Wohnung, wo die Freundin Alexandra, die Cellistin des Orchesters, ihre Jugentzeit verbrachte und kürzlich renoviert und schön möbeliert, wohnen mein Mann Hiroshi, meine Tochter Maya und ich. Maya und ich wohnen ein paar Monate. Hiroshi wohnt bis Mitte Jänner, denn er ist ab Ende Jänner an der Musikhochschule in Japan sehr beschäftigt.

Dumme große Arbeiten, Müdigkeit, und das Schicksal von einer armen Musikantin - 2007.07.14 Sat

Voriges Jahr hatte ich den Einfall im Juni, ein Recital zu geben, denn es war ein spezielles Jahr, und zwar das 250. Geburtsjahr von W. A. Mozart und noch 150. Todesjahr von R. Schumann.
Ich reservierte einen Saal, der noch frei war, und wählte die Werke, was ich spielen wollte.
Alles war viel zu knapp.
Ich wollte und musste alles selber organisieren, weil es zu spät war, eine Agentur zu engagieren.
Flugblätter drucken und schicken, auch Karten selber drucken...Alles!
ich hatte noch ein Konzert im Oktober vor. Das war von meinem Mann, der eine Kammermusikgruppe leitet. Dabei sollte ich nur ein paar Stücke spielen.

Da hatte ich wieder einen Einfall, ich wollte bei diesen zwei Konzerten meine CDs zu verkaufen.

Ich hatte 2001 ziemlich viele Werke bei einer Plattenfirma aufgenommen. Trotzdem -wegen verschiedener Ereignisse- musste ich sie liegen lassen.
Im vorigen Sommer arbeitete ich, um sie als Doppel-CD herauszugeben. Das lief darauf hinaus, dass ich mich eine furchtbar ungeheuer riesige Arbeit zwang.

Gerade noch rechten Zeit kamen die CDs heraus, um sie in Kammermusikkonzert zu verkaufen.
ABER ! ! ! Die Firma vergaß die fertigen CDs an diesem Tag zum Saal zu bringen!
Um Gottes Willen ! ! Nein ! ! Wie hatte ich meine Körper und Geist dahingegeben ! ?

Wieder fing meine Arbeit an, nämlich schrieb ich Entschuldigungsbriefe an die Gäste, sie sich herzlich auf meine neue Doppel-CD gefreut hatten.
Das war schon November!

Wann könnte ich üben? dachte ich immer. Besonders hatte ich zwei große Stücke von R. Schumann vor. Auch musste ich einen Kommentar für das Recitalsprogramm schreiben.

Meine Mutter hatte immer große Sorge, dass meine Kollagenkrankheit -Dermatomyositis- schlechter werden würde, denn diese Krankheit hängt vom Stress ab.



Drei Tage nach dem Recital starb meine Mutter plötzlich.
Die Todesursache war eine Herztanponade durch eine akuten Aortendissektion.
Das einzig Glückliche war, dass sie gerade vor der Tür eines Krankenhauses fiel. Viele Laute sahen sie, und sofort wurde sie ins Krankenhaus getragen. Dort gab es auch eine Ambulanz.
Aber alles war zu spät...


Ich bereue immer noch, dass ich mit meiner Mutter nicht mehr Zeit verbracht habe, und ihre Symptome immer hätte beobachten können . Denn sie wohnte ganz vis-á-vis von uns.



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プロフィール

奥 千絵子

Author:奥 千絵子
★上の画像は2001年にCDにして約3枚分を収録したものを,2006年に2枚組としてリリースしたCD「樂の音に寄せて」です.『レコード芸術』2007年1月号で「特選盤」として取り上げられました.戸倉新樹教授によるライナーノートは医学生にもお薦めです.その他のCDや著書はWebsite「本館」からお入りください.このブログも「本館」のDIARYです.
★このブログの"Grüß Gott !" (文字化けの場合はGruess Gott!)は墺・南独の時間を問わない挨拶です.Website「本館」のDIARYです.出版CDや著書の詳細は「本館」のメニューからお入りください.
Website「別館」もあります. 著書「ピアノと向きあう」の説明を補うサイトです.よく頂く質問に説明を記載しています.
★上記著書については今井顕 氏によるKINOKUNIYA書評空間WEBLOG を是非ご一読くださいませ.
Auch auf Deutsch schrieb ich…
★【膠原病の記録】余りに医療のカテゴリーがが増えてしまったので目下整理中です.大変複雑な病気の経験が同じ病の方々への参考となりましたら幸いです.
「乳癌と膠原病(皮膚筋炎・多発性筋炎)」「膠原病(退院後)」 ,その他の医療の話(自分以外も含めて)は「医療・病院関係」,に取り敢えず分けました.
平成12.12.12.病院での復帰リサイタルは演奏動画入り記録です。
★恩師のことは55年間を遡り少しずつ記載するつもりです。目下のところはこれだけです.
★コメントも大歓迎です。SPAM防止上、確認後に公開しております。ご理解をお願い致します.
★このブログや大元のサイトへの感想やお問い合わせはservus2008@gmail.com宛に@を半角に直して送信願います.
【BGM】
Robert Stolzメドレー
演奏:東京カンマーコレーゲン 
室内楽アレンジ:奥 千絵子
ショパン:華麗なる大円舞曲Op.18
演奏:奥千絵子 ショパンのワルツは上の画像の2枚組CD「樂の音に寄せて」に入っております.
★Copyrights©1997-2020 Chieko Oku All rights reserved.
制作・著作:奥千絵子
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